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Harry Potter und der Orden des Phönix

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«Harry Potter und der Orden des Phönix»: Bewertung des Publikums

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 Filmkritik
«Harry Potter and the Order of the Phoenix»: Bewertung der Redaktion
Im Kampf gegen böse Mächte und Schulleiterin

Mit grossem technischen Aufwand und raffinierten visuellen Reizen erobert der mittlerweile schon fünfte Harry-Potter-Film «Harry Potter and the Order of the Phoenix» die Leinwand. Von Anfang bis zum Schluss verbreitet er dabei statt unterhaltsam-leichtbekömmlichem Kinderabenteuer vor allem eines: dunkle Stimmung.

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Nach den Erfolgen der ersten vier Teile haben die Produzenten auch bei «Harry Potter and the Order of Phoenix» ganz viel Geld in die Produktion und Werbung investiert und den Hype zusätzlich mit Skandalgeschichten rund um den Filmkuss von Harry Potter angeheizt.

Dabei geht es im Film alles andere als romantisch zu und her. Schon nach wenigen Sekunden ziehen am Himmel dunkle Wolken auf: Eben noch strahlte die Sonne, und Harry Potter wurde von einer Teenager-Clique verspottet, da kracht der Donner, und Harry befindet sich im Kampf gegen zwei dunkle Dämonen, die er nur mit Müh und Not besiegen kann. Als er nach den Sommerferien in die Zauberschule Hogwarts zurückkehrt, bestätigt sich Harrys Verdacht sehr schnell: Dunkle Mächte planen einen Grossangriff. Dabei haben sie es vor allem auf den Zauberlehrling abgesehen. Seine Versuche, sich gegen den Angriff zu rüsten, werden von der bösen Schulleiterin Professor Dolores Umbridge, die neu im Auftrag des Ministeriums das Zepter in der Hand hält, immer wieder behindert.

Visuell hält bei «Harry Potter and the Order of the Phoenix» vor allem der Computer das Zepter in der Hand. Von Anfang bis zum Schluss ist der Film prall gefüllt mit eindrücklichen Special Effects. Zaubereien im Stil von fliegenden Besen und sprechenden Couverts ziehen den Kürzeren, während eindrückliche Fantasy-Animationen wie zum Beispiel einstürzende Glaswände sehr oft im wilden Stakkato auf den Zuschauer eindröhnen. Da fragt man sich, ob Potter-Autorin Joanne K. Rowling sich diese Zauberwelt wirklich so vorgestellt hat. Die Welt, in welcher der Film angesiedelt ist, ist düster und bedrückend. Die farbenfrohen, gelöste Szenen können an einer Hand abgezählt werden. Es werden keine unbeschwerten Tage der wohl bekanntesten Zauberschule der Welt gezeigt, sondern von Anfang an wird klar: Harry Potters Leben steht auf dem Spiel. Damit er diesen Kampf gewinnt, muss er tief in seinen Zaubertrick-Kasten greifen.

«Harry Potter and the Order of the Phoenix» ist kein Kinderfilm. Damit der neueste Teil der Harry-Potter-Verfilmungen als Familienfilm genossen werden kann, sollten die kleinen Zuschauer schon in Harrys Alter sein, da die dunklen Gestalten, die im Film immer wieder auftauchen oder Messer, die an die Kehle gehalten werden, das jüngere Publikum wohl kaum unterhalten dürften. In Sachen Spannung knüpft «Harry Potter and the Order of the Phoenix» an seine Vorgänger an, ohne sie aber zu übertreffen. Der Fantasyfilm will vermitteln, dass Gefühle die stärkste Waffe sind. Leider kann sich diese Botschaft in der schnellen Abfolge der Ereignisse nicht entfalten. So wird Harrys erste Liebe und sein erster Kuss in einer einzigen Szene abgehandelt, die nicht in die Handlung integriert wird.

Trotzdem macht der Filmkuss deutlich, was man schon zu Beginn des Films bemerkt hat: Die Charaktere und deren Darsteller sind älter geworden und keine Kinder mehr. Neben Daniel Radcliff, der einen Harry verkörpert, der nicht mehr als pubertierender Teenager mit Flausen im Kopf bezeichnet werden kann, sind auch die Darsteller von Harrys Freunden (Emma Watson und Rupert Grint) fast erwachsen geworden. Gefühle und Teenagerromanzen bleiben im Hintergrund, «Harry Potter and the Order of the Phoenix» jedoch von Anfang bis zum Schluss spannend. [Stephan Sigg]


 Eure Kommentare

Halela: Diese Filmkritik ist ja wirklich schlecht... wieder jemand, der ...
Myriam: und eine schöne Geschichte über Freundschaft
Raffaele: ich war fasziniert..
Florian: im Gegensatz zum Buch total öde oberflächlich atmosphären- humo...
John: Zum ersten Mal habe ich mich bei einer Verfilmung von Potter gelan...
Florian: Gut, aber nicht gut genug. Die Harry Potter Filme werden einfac...

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 Abspann
Originaltitel: Harry Potter and the Order of the Phoenix
Deutscher Titel: Harry Potter und der Orden des Phönix
Filmlänge: 138min
Land (Jahr): Grossbritannien, USA (2007)
Genre: Abenteuer, Drama, Fantasy
Besetzung: Daniel Radcliffe, Harry Melling, Jason Boyd, Richard Macklin, Kathryn Hunter, Miles Jupp, Fiona Shaw, Richard Griffiths, Adrian Rawlins, Geraldine Somerville, Robert Pattinson, Ralph Fiennes, Natalia Tena, Brendan Gleeson, George Harris, Peter Cartwright, Bridgette Millar, Gary Oldman, Mark Williams, David Thewlis, Maggie Smith, Julie Walters, Timothy Bateson, Emma Watson, Rupert Grint, James Phelps, Oliver Phelps, Bonnie Wright, Jamie Wolpert, Nicholas Blane, Daisy Haggard, Robert Hardy, Jason Isaacs, Chris Rankin, Michael Gambon, Imelda Staunton, Sian Thomas, Tom Felton, Jamie Waylett, Josh Herdman, Katie Leung, Matthew Lewis, Evanna Lynch, Ryan Nelson, David Bradley, Devon Murray, William Melling, Apple Brook, Alan Rickman, Emma Thompson, Alfie Enoch, Afshan Azad, Shefali Chowdhury, Warwick Davis, Jim McManus, Nick Shrim, Sam Beazley, John Atterbury, Helena Bonham Carter, Robbie Coltrane, Arben Bajraktaraj, Richard Leaf, Tony Maudsley, Alec Hopkins, Robbie Jarvis, James Walters, Charles Hughes, James Utechin, Jason Piper, Michael Wildman, Richard Cubison, Peter Best, Tav MacDougall, Richard Trinder
Regie: David Yates
Drehbuch: Michael Goldenberg
Kamera: Slawomir Idziak
Produktion: David Barron, David Heyman, Lorne Orleans, Lionel Wigram, Tim Lewis
Startdatum: 12.07.2007
FSK: ab 12 Jahren

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