Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt - Interview
| Originaltitel: | Pirates of the Caribbean: At World's End |
| Land (Jahr): | USA (2007) |
| Genre: | Action, Adventure, Comedy, Fantasy |
| Filmlänge: | 168min |
| Regie: | Gore Verbinski |
| Kinostart: | 24.05.2007 |
| Drehbuch: | Ted Elliott |
| Terry Rossio |
Johnny Depp: «Ich glaube nicht, dass man etwas noch grösseres machen kann.»
Der Urenkel eines Cherokees hat den Mainstream gesehen - und Gefallen daran gefunden.
Hallo Johnny, «Pirates of the Caribbean» ist ein gigantisches Projekt, das nun zu Ende gebracht wurde. Gibt es etwas, woran Sie sich ganz besonders erinnern werden?
Es ist viel passiert und deshalb ist es sehr schwierig, da etwas spezifisches herauszupicken. Ich kann wirklich keinen bestimmten Moment nennen, da einfach unglaublich viel geschehen ist.
Der erste Film hat viele Leute geschockt und vor allem überrascht. Denken Sie, dass auch der dritte Film noch überraschen kann und den Leuten etwas zeigt, was sie nicht erwartet hätten?
Ich glaube, der erste Film steht ein wenig für sich allein als grossartiger Film. Der zweite hatte die grosse Aufgabe, den ersten und den dritten Film zu verbinden. Der dritte Teil kommt - zumindest für mich - von seiner Art her dem ersten Teil wieder viel näher. Vor allem vom Humor her und wie sich die Figuren entwickeln. Die Special-Effects sind im dritten Teil aber klar am besten, das ist gar keine Frage.
Sie waren bisher nicht bekannt dafür, in Mainstream-Filmen mitzumachen. Die Pirates-Serie gehört aber dazu. Wie war das für Sie? Planen Sie etwas noch grösseres?
Ich glaube nicht, dass man etwas noch grösseres machen kann (lacht). Es war schon enorm und ich habe einen Teil des Mainstreams gesehen. Es war einfach atemberaubend und riesig. Ich glaube, Regisseur Gore Verbinski sollte sich einige Jahre frei nehmen und einfach schlafen. Er hat extrem viel gearbeitet.
Sie haben bisher eher in Independent-Filmen mitgewirkt, was vielleicht eher mit dem Schauspielern auf der Theaterbühne verglichen werden kann. In einem Projekt mitzumachen, in dem Sie sich sowohl künstlerisch ausleben konnten und sich dem Mainstream anpassen mussten, war bestimmt eine grosse Herausforderung.
Wenn wir mehrere Mainstream- oder Actionsequenzen drehten, also diese mit Stunts und Special-Effects und allem drum und dran, ging ich zu Gore Verbinski und bat ihn darum, als nächstes eine Szene zu drehen, wo ich sprechen darf. Dies einfach deshalb, weil ich schauspielern wollte und es mir wichtig war, aus acht Stunden Aufnahmen, genau den Moment abliefern zu können, der gebraucht wurde.
[Johnny Depp wurde interviewt von Portmann Media]
Keira Knightley: «Ich glaube, es wird ein würdiges Ende der Trilogie.»
Wem wird die Britin wohl im finalen Teil den Kopf verdrehen?
Keira, es freut mich sehr, Sie hier in London zu sehen. Wir sprechen über «Pirates of the Caribbean: At World's End». Ich habe zwar erst den Trailer gesehen, aber der Film verspricht ganz schön spannend zu werden. Was können Sie uns darüber erzählen?
Nun, «Pirates of the Caribbean: At World's End» hat noch viel mehr Piraten und grössere Abenteuer. Wir segeln über das Ende der Welt hinaus und retten Captain Jack Sparrow. Geoffrey Rush als Captain Barbossa ist von den Toten auferstanden und viele asiatische Piraten werden ebenfalls mit von der Partie sein. Das finde ich toll.
Die physische Herausforderung wurde für Sie bei jedem Film grösser. Im ersten Teil haben Sie ja fast nur schöne Kleider getragen und waren die verwöhnte Gouverneurstochter. Im zweiten Film haben Sie schon gekämpft und das wird beim dritten wohl nicht anders sein?!
Ja, im dritten Film habe ich definitiv am meisten Action-Sequenzen. Ich mag das aber sehr. Ich liebe die Action und die Schwertkämpfe. Das macht einfach Spass! Meine Figur hat sich auch sehr verändert. Im ersten Film war sie noch das gestresste verwöhnte Mädchen und jetzt ist sie schon fast eine Anführerin der Piraten. Das ist ziemlich cool.
Erzählen Sie uns etwas über dieses «Liebes-Dreieck» zwischen Jack, Will und Elisabeth. Wer denkt, dass wer wen liebt?
Ich denke, dass jeder den anderen einfach die ganze Zeit verrät. Das ist natürlich sehr unterhaltsam. Aber ich glaube, dieser Liebes-Triangel ist am Ende des zweiten Filmes gestorben, als ich versucht habe, Captain Jack Sparrow umzubringen. Dadurch können natürlich Feindschaften entstehen.
Nachdem der erste Film so erfolgreich war, wurden der zweite und der dritte Teil ja auf einmal gedreht. Wie war das für Sie?
Es war schon ein grosses Unterfangen, da wir insgesamt fast zwei Jahre gefilmt haben. Und das auch noch an so vielen verschiedenen Orten. Wir haben aber zuerst den grössten Teil des zweiten Films gedreht und dann hauptsächlich am dritten gearbeitet. Es gab aber eine Phase, in der wir einmal etwas vom zweiten und dann wieder etwas vom dritten gedreht haben. Zu dieser Zeit war das Skript vom dritten Teil noch nicht einmal komplett fertig geschrieben. Es wusste also niemand genau, wie der Film dann wirklich werden würde. Das war schon sehr verwirrend. Ich habe den Trailer auch erst heute Morgen gesehen und habe daher etwa gleich viele Informationen wie Sie. Aber der Film wird bestimmt toll werden. Dass es grossartige Actionsequenzen gibt, kann ich versichern. Auch die computergenerierten Dinge versprechen sehr interessant zu werden. Ich glaube, es wird ein würdiges Ende der Trilogie.
[Keira Knightley wurde interviewt von Portmann Media]
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